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Untersuchungsmethoden
Nach einem eingehenden Gespräch mit dem
Pferdebesitzer und eventuell dem Tierarzt macht man sich ein erstes Bild
des Patienten. Dazu sei zu
sagen, dass die Erfahrung gezeigt hat, dass leider viele Besitzer über
ihr Pferd nur mangelhaft Bescheid wissen (Vorgeschichte, Unfälle,
Krankheiten usw.)
Anamnese
Ein gründlicher Fragebefund gibt Auskunft über die Krankengeschichte
des "Patienten Pferd" (mögliche Vorerkrankungen und/oder
Verletzungen, Operationen) sowie dessen Einsatzbereich (Sport- oder Freizeitgefährte),
Haltung, Fütterung etc.
Inspektion
Äußere Veränderungen wie Schwellungen, unterschiedliche Muskelentwicklung,
Fehlstellungen der Gelenksachsen, Hufabnormitäten oder Probleme,
die durch den Körperbau des Pferdes entstehen können, werden
untersucht.
Palpation
Die einzelnen Körperregionen werden auf Haut-, Knochen- und Muskelveränderungen
abgetastet um Temperaturunterschiede, Muskelverspannungen und Schmerzpunkte
zu lokalisieren.
Gelenkmobilisation
Alle Gelenke der Extremitäten und der Wirbelsäule werden auf
Bewegungsquantität und -qualität im Zwischen- und Endbereich
untersucht, um mögliche Bewegungseinschränkungen festzustellen
und um die Dehnfähigkeit der Muskulatur
zu testen.
Thermografie
Die Thermografie zeigt deutlich wärmere Körperregionen und
somit Entzündungen, verspannte Muskulatur, Sattelprobleme etc.

Thermografie eines Pferdes vor und nach korrekter
Hufbearbeitung -
der rote Bereich an der Schulter kennzeichnet verspannte Muskulatur.
Zur Lockerung dieser Bereiche ist eine enge Zusammenarbeit von Hufbearbeiter
und Physiotherapeut nötig
Danach wird durch den Pferde-Physiotherapeuten eine entsprechende Therapie
vorgeschlagen.
Verlaufskontrollen während der Therapiedauer wie auch eine folgende
gewährleisten größtmögliche Sicherheit im Behandlungskonzept
wie auch Seriosität in Verantwortung zum Tier.
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